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Stuttgart 21Die demonstrierenden Menschen empfinden sich nicht nur als das Volk, tatsächlich sind sie das Volk! Die Politik hätte längst Sinn und Zweck dieses aberwitzigen Projektes überdenken müssen. Stattdessen lässt sie für ihre eigenen Versäumnisse die Bürger mit dem Knüppel bestrafen! Hier wurde von Politik und Polizeiführung unverhältnismässig Gewalt angewendet, die von einigen aus der Fassung geratenen Polizei-Führern vor Ort noch einmal übertroffen wurde. Was derzeit seitens der Politik an Unsinn aus der ganzen Autorität ihrer (auch) Staatsämter verbreitet wird, stellt einen weiteren GAU für unsere Zivilisation dar. Die Kritischen Polizisten (Hamburger Signal) verlangen seit 25 Jahren ein Umdenken. Wir unterstützen jeden Beamten und jeden Bürger, der sein Gewissen mit solchen Strukturen, Denk- und Vorgehensweisen nicht mehr vereinen kann. Nachdem wir seit etlichen Tagen ungewöhnlich viele Mails und Anrufe aus dem Stuttgarter Raum wegen "Stuttgart 21" erhalten haben, können wir nach den unglaublichen Vorgängen der letzten Tage uns nicht länger zurückhalten.
Staatliche Provokateure?Aus einer Mail zitieren wir hier wörtlich: Hallo Herr Wüppesahl, Von den lokalen Initiativen vor Ort wurden bereits konkretere Vorfälle mutmaßlicher Agenten aufgezeichnet. Kinder als Schutzschilde?Die Behauptung der Politik, zum Beispiel Heribert Rech, die Demonstrierenden, die aus allen Teilen der Bevölkerung kommen, würden ihre Kinder als Schutzschilde missbrauchen, ist infam. Keine Eltern würden auch nur im entferntesten ihre Kinder mitnehmen, wenn sie damit rechnen können, dass sie ihre Kinder Wasserwerfern und Reizstoffen für Augen und Atemwege aussetzen, oder dass sie ihre Kinder dem traumatischen Erlebnis konfrontieren, dass die Eltern von Polizeibeamten vor ihren Augen mit Schlägen mit dem Schlagstock und mit dem quarzsandgefüllten Handschuh malträtiert werden. Erste kleine GegenschritteDer Einsatz der Wasserwerfer war unverhältnismässig. Gegen die Bordschützen der Wasserwerfer sollte strafrechtlich ermittelt werden. Man stelle sich einmal vor, ein Polizeibeamter würde tagelang mit solchen Verletzungen wie denen des zur Zeit erblindeten Rentners Dietrich Wagners im Netz dargestellt. Die Politik (vorneweg die großen Berufsverbände der Polizeien) würden gar nicht mehr zur Ruhe kommen! Hier wird nicht einmal von Amts wegen ermittelt. Der Verdacht einer Schweren Körperverletzung liegt aber auf der Hand. Vielfach wurde Pfefferspray von den eingesetzten Beamten entgegen den Richtlinien verwandt: Ungezielt, als Distanzmittel, oder nur so. Es gibt Belege, wonach Beamte grinsend ihre Handys benutzten, um die polizeilichen(!) Opfer ihres dienstlichen Tuns mit besonderer Häme zu dokumentieren. Es gibt einen Polizeibeamten der Beweis- und Festnahmeeinheit aus Böblingen, der mehrfach dumm auffiel und sich auch nach den Belegen der Video-Aufnahmen wie "wild" gebärdete. Das ist der Mann mit dem Glatzkopf, der wild um sich agierend und von seinen Kollegen auch noch grinsend assistiert wird. Petition gegen WasserwerferDie Kritischen unterstützen die Petition gegen Wasserwerfereinsatz.
PresseGründe für die Ablehnung des Projekts durch die Bevölkerung sind durchaus nachvollziehbar.
Auseinandersetzungen und ihre Konsequenzen
Schlussfolgerungen
Kritische Polizisten. Letzte Aktualisierung: 3. November 2010 |





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